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[Gelöst] Mündungsbremse oder Feuerscheindämpfer

  

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Themenstarter

 

Was ist besser?

1 Antwort
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Themenstarter

Das kommt auf die Situation und den Einsatzzweck an 😉 !

Kurz erklärt: die Mündungsbremse verringert den Rückstoss, der Feuerscheindämpfer verringert den Mündungsblitz – du kannst also wählen zwischen «kurzzeitiger Erblindung» oder «gebrochener Schulter».

Beim Schiessen in der Nacht (bsp. K31-Defence) tendieren wir eher zu einem Feuerscheindämpfer was bei Dunkelheit sicher hilfreicher ist. Noch besser ist der Einsatz eines Schalldämpfers. Dabei wird nicht nur der Feuerblitz minimiert, sondern auch gleich etwas gegen den Knall unternommen – von einem kurzzeitigen Hörverlust oder längerfristigen Hörschäden schützt aber auch diese Kombination nicht. Natürlich liesse sich diese unangenehme Nebenwirkung mit Subsonic-Munition (Unterschall) beheben, leider findet sich solche nicht käuflich im Laden und muss selber hergestellt werden – Wiederlader sind da also klar im Vorteil.

Bei einem gekürzten Karabiner 31 (bsp. Eidgenossen-Scout) wollen wir immer möglichst wenig Gewicht - also alles unnötige weglassen so auch an der Mündung. Wenn du aber schon einmal mit einem gekürzten K31 geschossen hast, wirst du wohl schnell zu einer Mündungsbremse greifen. Aber schiesse ich in der Nacht damit, erblinde ich kurzzeitig da der Feuerstoss aus dem kurzen Lauf um ein vielfaches stärker ist als beim Original. Hhmmm, was nun...

Was du schlussendlich aus deinem ganz persönlichen K31 machst, überlassen wir lieber dir - also nicht zu sehr auf das schauen, was wir als Ideen geben und gleich alles ans Gewehr pampen, sondern vielmehr daraus DEIN "optimales Arbeitsgerät" entwickeln.

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